Das soziale Projekt der Agentur MARKKOM trägt Früchte
Die Mitarbeiter der Agentur MARKKOM bekennen sich zu ihrer sozialen Verantwortung und kümmern sich um Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft oder mangelnder Gesundheit nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Seit 2008 wird gemeinsam mit dem Lions Club Donau-Neckar eine Hauswirtschafts- und Technikschule unterstützt, wo Jugendliche in zwei Jahren eine handwerkliche Ausbildung erhalten.
Bereits zwei Mal (2008 und 2010) besuchte Alexander Teufel, der Geschäftsführer der Agentur MARKKOM und Mitglied des Lions Club Donau-Neckar die Schule in Burehe und konnte sich von den Gegebenheiten vor Ort ein Bild machen. Insbesondere der direkte Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort, Pfarrer und Ordensschwestern der Kirchengemeinde Burehe, ist Alexander Teufel wichtig.
Beim Besuch 2010 war Alexander Teufel positiv überrascht von den guten Fortschritten des prosperierenden Schul- und Ausbildungsprojektes und fixierte weitere Hilfsmaßnahmen mit den Verantwortlichen vor Ort.
„Wir wollen hilfsbedürftige Menschen direkt vor Ort erreichen und ihnen die Grundlagen für eine hoffnungsvolle Zukunft sichern“, berichtet Alexander Teufel.
Im Centre Formation Artinsanal des Jeunes in Burehe erhalten Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren zunächst eine allgemeine Ausbildung, bevor ihnen später eine spezielle Berufsausbildung als Schneider/in, Friseur/in oder Koch/in ermöglicht wird. Doch Finanzmittel fehlen an allen Ecken und Enden: Die Gebäude mit Aufenthaltsraum, Schlafsaal, Klassenzimmern und Küche wie auch Ausstattung und Werkzeug befinden sich größtenteils in einem desolaten Zustand. Mit dem Beitrag der Agentur MARKKOM und dem Lions Club Donau-Neckar werden dringend benötigte Materialien und Maschinen erworben, daneben konnte in den letzten Monaten das Dach saniert und zusätzliche sanitäre Einrichtungen gebaut werden.
Die Schule ist insbesondere für Jugendliche, die die Primary School absolviert haben, jedoch aufgrund fehlender finanzieller Mittel keine Secondary School besuchen können.
Die einzige Alternative für die Jugendlichen, die zu diesem Zeitpunkt um die 14 Jahre alt sind, ist der direkte Weg in die Landwirtschaft.
Auf Alexander Teufel hat die Reise einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen: „Was mich vom ersten Augenblick an erstaunt hat, ist die Offenheit und quirlige Fröhlichkeit der Ruander. Selten habe ich Menschen so oft lachen hören.“ Eine Charaktereigenschaft, die angesichts der traurigen Geschichte dieses Landes umso mehr an Bedeutung gewinnt. Der Bürgerkrieg im Jahr 1994 forderte binnen weniger Wochen mehr als 1 Million Menschenleben, viele Kinder leben in extremer Armut.
Das Zustandekommen des Gemeinschaftsprojektes geht auf die Initiative von Alexander Teufel zurück, der bis heute einen guten Kontakt zu Prof. Faustin, dem Direktor der Universität Byumba pflegt. Faustin war vor einiger Zeit Pfarrer in der Gemeinde Zimmern bei Rottweil. Infos zu Ruanda:
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Lage:
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Ostafrika
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Hauptstadt:
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Kigali
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Amtssprachen:
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Englisch, Französisch, Kinyarwanda
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Fläche:
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26.000 km² (entspricht Baden-Württemberg)
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Einwohnerzahl:
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9 Mio.
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Wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson das Projekt unterstützen oder eine direkte Patenschaft für eine/n Schüler/in übernehmen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit Alexander Teufel (Tel. 0741/348 548-0) auf.
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